Wahrhaftigkeit
Anmeldungsdatum: 15.01.2007 Beiträge: 27
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Verfasst am: 31.10.2007, 18:03 Titel: Chroniken - Band V: Zweifler |
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Und nach der Schlacht trafen sich die Anführer der Ordensritter und der Heiden und der Anführer der Heiden sprach recht beredsam. Er sprach von Frieden und Gnade und zeichnete ein Hoffnungsvolles Bild von der Zukunft. Und auch wenn der Ordensritter wusste, dass der Heide scheitern würde so dachte er doch bei sich:
Wer sind wir dass gerade wir den Traum dieser Menschen zerstören, haben sie denn nicht Recht mit ihren Worten? Verdienen nicht manche auch Gnade?
Und er ging in sich und sprach mit einem Gesandten Thryals. Und den Heiden sollte Gnade gewährt werden. Denn der Gesandte sprach:
Gehe dahin und schließe Frieden mit den Heiden, doch finde 3 Rechtschaffende in ihren Reihen, denn diese sollen wachen über die Tugend in ihren Reihen.
Da suchte er nach 3 Rechtschaffenden, doch ehe er es wusste ging er zum Hause des Anführers der Heiden, doch er fand es leer vor und so musste er unverrichteter Dinge zurück kehren.
Als er Tage später einen der Heiden traf, da fragte er ihn, ob ihm denn der Sinn nach Häresie stehe. Da beschloss er den Heiden zu testen und siehe da, der Heide gab sich der Nekromantie hin. Als darauf noch bekannt wurde, dass einer derer die der Ordensritter für gerecht gehalten hatte sich der Wegelagerei schuldig gemacht hatte, da sprach er aus was er dachte:
Sollen Gerechtigkeit und Gnade im Einklang stehen, so darf die Gnade nicht gewährt werden, sondern muss verdient werden. Der Gesandte des Thryals wusste was geschehen würde und er hat Gnade gewährt, auf seine Weise.
Die heiligen Streiter fuhren fort mit ihrem Kreuzzug. In dieser Zeit wurden einige der blutigsten Schlachten geschlagen. Wie die Sense des Schnitters fuhren die Flammenden Schwerter durch die Reihen der Ketzer, und das Feuer verzehrte die Geschlagenen.
Tod und Chaos brandete durch die Welt und ließen die Ketzer verzweifeln. Laut schallte ihr Flehen, und erneut baten sie um Frieden.
Die Amet Ows Tius tragen ihr Angebot vor, doch die Ketzer erachteten die Bedingungen als zu hart, und während sie noch einen Gegenvorschlag entwarfen, geschah, was abzusehen war:
In ihrer Ketzerei wandten sie sich gegeneinander, und ein blutiger Bruderkampf vernichteten die meisten von ihnen. Die überlebenden Spalter fuhren fort mit ihrer Häresie, doch war das Leuchten der flammenden Schwerter verblasst. Zu viele Anstrengungen hatte der Krieg gekostet, und andere Aufgaben riefen sie.
So verblasste das Leuchten des Thryals, und der Pfad der Rechtschaffenheit verwaiste. Finsternis zog über die Welt. |
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