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Erleuchtet die Unwissenden. Leitet die Gläubigen. Läutert die Ketzer.

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Gerechtigkeit
Anmeldungsdatum: 18.01.2007 Beiträge: 28
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Verfasst am: 23.02.2007, 21:57 Titel: Der Pfad der Propheten |
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[Auf einem Sockel in der Bibliothek liegt ein Exemplar dieses Werkes, das oftmals als das Buch des Thryalismus bezeichnet wurde.
Es wirkt abgegriffen und oft benutzt. ]
[Hier fehlt folgendes Buch: Buch Harmagedon]
| Zitat: |
| Und ich sah aus dem Rachen des Drachen und aus dem Rachen des Tieres und aus dem Munde des falschen Propheten drei unreine Geister kommen, gleich Fröschen; es sind Geister von Teufeln, die tun Zeichen und gehen aus zu den Königen der ganzen Welt, sie zu versammeln zum Kampf am großen Tag Gottes, des Allmächtigen. ...Und er versammelte sie an einen Ort, der heißt auf hebräisch Harmagedon. |
-Die Völker des Buches
Der Pfad der Propheten
Buch Überlieferungen: Kapitel 1
[Dieses Buch wurde vom ersten Propheten persönlich geschrieben, jedoch sind die ersten Seiten verschwunden, an ihrer Stelle wurde ein Vorwort eingefügt.]
Vorwort:
| Zitat: |
| Die Schatten der Vergangenheit verbergen vieles, jedoch nicht alles. Vieles wollen wir nicht vergessen, manches können wir nicht Vergessen. |
-unbekannte Quelle
Die Schatten lichten sich, wir wissen nicht wie die Welt vor SnoW war, war sie ein Paradies? War sie eine Hölle? Wahrscheinlich war sie keins von Beidem. Fest steht jedoch, dass es zu einem Krieg kam, dass nukleare Waffen zum Einsatz kamen, dass Millionen starben, dass Milliarden flohen. Dass die Weltwirtschaft zusammenbrach. Dass die Strahlung die Menschen krank machte und dass sich Niemand ins Freie wagte, da ihm dort der Tod drohte.]
[An dieser Stelle endet das Vorwort und der normale Text beginnt.]
Und als das Volk dieses Elend sah, da ward es verzweifelt und wusste keinen Ausweg. Doch nicht alle gaben sich der Verzweiflung hin, einige entwickelten Pläne um die Welt wiederherzustellen. Und alsbald trafen sich die Vertreter der alten Mächte und handelten ein Bündnis aus, aufdass Frieden herrsche und aufdass man sich gegenseitig helfe. Doch dieser Plan war nicht so überzeugend, wie der der SnoW.
Denn deren Anhänger sprachen zum Volk:
Was wollt ihr warten Jahre oder gar Jahrzehnte? Unser Plan ist der bessere, denn schon am nächsten Morgen werdet ihr eine Veränderung sehen. Und schon in einigen Monaten werdet ihr eure Welt wiedererkennen. In nichteinmal einem Jahr wird Alles wieder so sein wie ihr es kennt.
Da sprach einer aus der Menge:
Doch wie soll das geschehen? Um welchen Preis?
Und doch lauschte das Volk seinen Worten nicht, denn es schwor dem Erleuchter der SnoW Gehorsam.
Und dieser Sprach:
So gehet hin und nehmet dies und seid zufrieden und tut, was getan werden muss.
Und so gingen sie hin, namen die Gabe des Erleuchters und verkauften ihm somit ihre Seele und ihren freien Willen. Und sie standen auf und machten sich daran die Trümmer fortzuräumen, ungeachtet der Strahlung die sie noch verseuchte. Und gar viele von ihnen starben einen Qualvollen Tod. Und jene welche ihren Willen nicht verkauft hatten nahmen sie, schleppten sie vor die Tore der Stadt und erschlugen sie.
Als die Vertreter also zurückkehrten und das Geschehene wahrnahmen, so fragten sie:
Was tut ihr hier? Wisst ihr nicht, dass derjenige des Todes ist der den Schutt abträgt vor dem Ende dieser Zeit?
Da sprach der Erleuchter:
Sehet, dies sind jene, die euer Leid verursacht haben und nun wollen sie euch hindern das Land aufzubauen, darum erschlagt sie, ebenso wie jene, die euch nicht unterstützt haben.
Und das Volk ging dahin und erschlug die Vertreter der alten Mächte- Und als diese davon erfuhren so sprachen sie, ob ihren großen Leid, verstehen wir ihr handeln, auch wenn wir es nicht gutheißen und so verschonen wir sie im Namen der Gnade.
Doch wie bitter sollten sie dies Bereuen, denn viele zog es in das wiederaufgebaute, nun fast menschenleere Land, und sie nahmen die Gabe der Erleuchter und so ward dieses Volk zahlreich. Und als es mächtig genug war, so befahlen die Erleuchter:
Nehmet eure Waffen, aufdass wir unsere Nachbarn überfallen und ihre Güter und ihr Land nehmen.
Und das Volk überviel die Nachbarländer und ermordete alle, die die Gabe der Erleuchter nicht annahmen.
Und da erhoben sich in den Reihen der alten Mächte eigige, die die Erleuchter zurückschlagen wollten, doch die Vertreter sprachen dieses sei nicht im Sinne der Gnade und der Zorn der Erleuchter werde sich legen.
Und sie befahlen ihnen auszuharren und nichts zu unternehmen. Und tausende starben und niemand unternahm etwas.
Da erhoben sich einige erneut und wollten den Erleuchtern einhalt gebieten.
Doch so sprachen die anderen: Rache ist nicht der rechte Weg, darum unternehmt nichts, denn diese Welt hat genug Tod und Krieg gesehen.
Und als sie sich nicht daran hielten, da fingen sie sie und sperrten sie ein, aufdass sie wenn sie nicht freiwillige warten wollten es unter Zwang täten.
Doch da erhoben sich die Erleuchter und überfielen die alten Mächte, und die alten Mächte, die ihren Feind unterschätzt hatten wurden von ihm geschlagen und vernichtet.
Und die Erleuchter besetzten die gesamte Welt und stahlen den Willen des Volkes.
So zogen ihre Armeen dahin und besetzten die Welt, von Norden nach Süden, von Westen nach Osten und niemand konnte sich ihnen widersetzen. Wer es dennoch versuchte, dessen Blut wurde vergossen und sein Leib wurde mit Feuer verzehrt, aufdass keine Erinnerung von ihm bliebe.
Und begab es sich, dass einige ihrer Schreckensherrschaft und sie siedelten in den vom Krieg zerstörten Ruinen, an den Rändern der Städte.
Am Rand der Zivilisation. Und das Elend war groß in diesen Siedlungen, denn bald hielten Krankheit, Hunger und Tod einzug. Doch es herrschte Freiheit und sie wurden nicht versklavt von der falschen Glücksseeligkeit der Erleuchter.
Aber das Volk jammerte aufgrund seines großen Leidens und wusste keinen Ausweg. Und unter ihnen waren Handwerker wie Gelehrte, Soldaten wie Ärzte, Junge wie Alte. Doch in ihrem großen Leid waren sie alle gleich. So suchten viele von ihnen Linderung und neue Hoffnung in den alten, verschmähten und fast vergessenen Religionen. Und sie bitteten um Vergebung und um Nachsicht und sie wurden für würdig befunden durch das Thryal. Und so ward ihnen ein Prophet gegeben, ein Erlöser.
Buch Revolte
Und er versammelte das Volk um sich und sprach: "Zu lange habt ihr euch nun vertreiben lassen, großes Leid wurde euch angetan. Zu Sklaven hat man euch, die einst freien Völker gemacht. Eure Ehre wurde auf dem Marktplatz der Eitelkeiten verschachert. Ich sage ihr habt genug gelitten, erhebt euch, erwachet. Es ist die Zeit gekommen zu Handeln, denn euch ist vergeben, ich sehe Hoffnung am Horizont. Erweiset euch als würdig.
Aber dennoch begegneten ihm manche mit Ablehung und so spotteten sie "Herr General, wo ist eure Armee? Habt ihr sie Verloren, wo ihr euren Verstand verloren habt?"
Doch der Prophet antwortete: "Verstehet, oder verstehet nicht, befreit euch oder befreit euch nicht, erhebt euch, oder bleibt Sklaven bis zum Ende eures armseeligen Daseins."
Da sprachen die Spotter bei sich "Dies ist ein Fanatiker, einer von jenen die schon einmal Unheil über uns gebracht haben, so lasst uns ihn in der Nacht, wenn es dunkel ist erschlagen." Und sie beschlossen es und bewaffneten sich und als der Morgen schon fast graute, da nahmen sie ihre Waffen auf, den Propheten zu vernichten. Aber zu viele hatte er überzeugt, Heiden wie Gläubige, als dass ein solch niederträchtiges, unehrenhaftes vorgehen hätte mit Erfolg belohnt werden können. Denn als sie sich anschickten den Propheten zu erschlagen, da wurden sie erwartet, denn alles was sie taten, war vorhergesehen worden und sie wurden gefasst und ihrer gerechten Strafe zugeführt. Und so soll es all jenen ergehen die das Schwert gegen den Propheten erheben, denn es ist der Wille des Allmächtigen dieses Volk zu erretten.
Alsbald begab es sich, dass die Erleuchter eine Anzahl von nicht durch ihre Droge beherrschbaren in Ketten an den Ruinen dieser Stadt vorrüberführten. Da befahl der Prophet, nehmt eure Waffen auf und befreit jene die Widerstand leisteten auf ihre Weise, wie ihr es auf eure Weise getan habt. Doch einige murrten wieder den Propheten und so sprachen sie: "Was sollen wir unser Leben riskieren für Fremde, dar wir unser eigen Fleisch und Blut nicht schützen können?"
Und der Prophet antwortete: "Unterwerft ihr euch der Wahrscheinlichkeit, so seid ihr ihr Sklave, Vertraut ihr auf das Thryal, so wird sich alles zum Besseren wenden. Wer also lieber in seinem Elend verweilt, der soll hier ausharren, wer handeln will der soll sich erheben und in diesem Kampf an unserer Seite kämpfen."
Da verweilten und zauderten viele, doch einige erhoben sich und ergriffen ihre Waffen. Und sie verbargen sich in einem alten Gotteshaus. Denn als die Erleuchter herbeikamen, da konnten sie nicht anders als in argem Hohn und Spott Steine auf das Gotteshaus zu werfen. So ergrimmten die Streiter des Herrn und sie stürzten sich auf die Ahnungslosen Erleuchter, die ihre Waffen gegen Steine getauscht hatten, und erschlugen sie bis auf den letzten. Die Drohnen aber, die der Macht der Erleuchter verfallen waren, verschonten sie, wo es ihnen möglich war. Und so mancher von ihnen schloss sich, als die Macht der Erleuchter von ihnen Abgefallen war, den Streitern des Propheten an. Jene aber, die sie befreiten, wurden allesamt Gefolgsleute des Propheten. Und ihre Taten ließen die Erleuchter Jahre später nicht mehr zur Ruhe kommen.
Es begab sich jedoch, dass der Rat der Erleuchter von diesem Vorfall erfuhr. Und da sie eine solche Revolte nicht in ihre Welt passte, beschlossen sie sie im Keim zu ersticken.
[...]
Der Pfad der Propheten
Buch Zweifler: Kapitel 1
Doch dies sollte nicht das Ende des Ordens sein, denn dem Volk des Gebietes Sirius sollten neue Prediger geschenkt werden.
Und diese Ergriffen die Waffen gegen ein gar dunkles und gottesfernes Volk, und in ihrer ersten Schlacht wurden sie ob ihrer schlechten Waffen und der Nekromantie ihrer Feinde geschlagen, sie kämpften bis zum Schluss und konnten dennoch nicht siegen. Da zogen sie sich zurück und begannen aus ihrer Unvollkommenheit zu lernen, und besser gerüstet und ausgebildet kehrten sie zurück und sie fanden nur einen geschlagenen, einen gänzlich vernichteten Feind vor. Das Thryal hatte Urteil über sie gehalten, ihren Untergang beschlossen und diesen Plan ausgeführt, gründlicher und gnadenloser als man es bis dahin für möglich gehalten hätte. Denn so verstummten die Häresien dieses gottesfernen Volkes und so soll jeder verstummen der sich auf diese Weise verhält. Denn es ist der Wille des Thryals und es ist die heilige Pflicht SEINER
Streiter SEINEN Willen zu vollstrecken.
Und es begab sich dass die heimatlosen Streiter des Ordens durch ganz Sirius, und sie trafen einen Nekromanten, und dessen Name war FREDE.
Der Prediger verfolgte ihn von Rheinland bis in den äußeren Rand und doch konnte er seiner gerechten Strafe nicht entfliehen.
Und im System Tau-31 vor dem Planeten von Harris wurden dem Nekromanten die Flügel gestutzt und er ward verbannt und niemals wieder gesehen.
Da Sprach ein Gesandter des Thryals:
"Dies ist eine Wüstenwelt, inmitten des Wassers und dennoch ist Leben in ihr. Heißt es nicht, die Weisheit kam aus der Wüste? So besetzet dieses Land, aufdass es euch mit Weisheit erfülle, denn dies soll sein euer gelobtes Land. Es zu verteidigen ist eure Pflicht, aufdass niemand es durchquere, eure Geheimnisse stehlen, oder dieses Land verunreinigen kann. Das gelobte Land, es ist eure Prüfung, haltet es rein."
Also sprach der Prediger: "Dies Land ist uns vom Thryal gegeben, Harris ist nicht mehr, nennt diese Welt Ordensburg. Bewacht sie, um jeden Preis, bewacht diese Welt, mit Flamme und Schwert, weichet nicht, denn wenn sie fällt, ist alle Hoffnung verloren."
Und nach der Schlacht trafen sich die Anführer der Ordensritter und der Heiden und der Anführer der Heiden sprach recht beredsam. Er sprach von Frieden und Gnade und zeichnete ein Hoffnungsvolles Bild von der Zukunft. Und auch wenn der Ordensritter wusste, dass der Heide scheitern würde so dachte er doch bei sich:
Wer sind wir dass gerade wir den Traum dieser Menschen zerstören, haben sie denn nicht Recht mit ihren Worten? Verdienen nicht manche auch Gnade?
Und er ging in sich und sprach mit einem Gesandten Thryals. Und den Heiden sollte Gnade gewährt werden. Denn der Gesandte sprach:
Gehe dahin und schließe Frieden mit den Heiden, doch finde 3 Rechtschaffende in ihren Reihen, denn diese sollen wachen über die Tugend in ihren Reihen.
Da suchte er nach 3 Rechtschaffenden, doch ehe er es wusste ging er zum Hause des Anführers der Heiden, doch er fand es leer vor und so musste er unverrichteter Dinge zurück kehren.
Als er Tage später einen der Heiden traf, da fragte er ihn, ob ihm denn der Sinn nach Häresie stehe. Da beschloss er den Heiden zu testen und siehe da, der Heide gab sich der Nekromantie hin. Als darauf noch bekannt wurde, dass einer derer die der Ordensritter für gerecht gehalten hatte sich der Wegelagerei schuldig gemacht hatte, da sprach er aus was er dachte:
Sollen Gerechtigkeit und Gnade im Einklang stehen, so darf die Gnade nicht gewährt werden, sondern muss verdient werden. Der Gesandte des Thryals wusste was geschehen würde und er hat Gnade gewährt, auf seine Weise. |
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Gerechtigkeit
Anmeldungsdatum: 18.01.2007 Beiträge: 28
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Verfasst am: 17.05.2007, 17:19 Titel: Das Attentat |
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III. Attentat
Und der Prophet pflanzte die Banner des Thryals auf, und die Thryalsarmee folgte ihm in den Kampf. Und doch konnten sie dem Feind am Anfang nur mit kleinen Nadelstichen Schaden zufügen und sich dann zurückziehen, in der Hoffnung, dass die Erleuchter die Nadel im Heuhaufen nicht finden würden.
Aber sie wurden mächtiger und die Thryalsarmee wurde zahlreicher. Und die Zahl ihrer Verbündeten wuchs.
Doch 40 Jahre vergingen und der Krieg war nicht entschieden. Da gab der Prophet einen Befehl, da nahmen die Todesschwadronen ihre Waffen auf, weihten sie dem Thryal und der Prophet schickte sie schweren Herzens in den sicheren Tod.
Aber das Thryal war mit ihnen, und so wurde ihrer Mission Erfolg beschieden. Denn wie durch ein Wunder durchbrachen sie die feindlichen Reihen, und streckten den Obersten der Erleuchter mit gezielten Schüssen nieder.
Und die Erleuchter wurden uneins, und war dies nicht das Ende des Krieges, so war es doch die Entscheidung.
Doch der Orden sollte seinen wohlverdienten Sieg nicht genießen können, denn nur ein Jahr nach Crawens Tod folgte der große Verrat.
Und die einstigen Verbündeten offenbarten ihre Unehrenhaftigkeit, Treulosigkeit und Verdorbenheit. Denn sie fielen der Thryalsarmee in den Rücken und rotteten sie aus. Und wer sich loyal zu ihr bekannte oder sympathisierte, der wurde ebenfalls bestraft.
[Zitat]eines Ordensritters[Zitat]
Aber Unrecht gedeiht schlecht, denn ein neuer Krieg folgte, größer als jeder Krieg zuvor.
Und Thryalisten kämpften auf beiden Seiten, die die sich der neuen Situation beugten auf der einen Seite, die Fanatiker als Söldner für die andere Fraktion. |
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